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Liebes Tagebuch,

um später, an kalten Winterabenden, hoffentlich vor einem knisternden Kamin und mit einer netten Pfeife in der Hand, meinen Enkeln erzählen zu können, wie das "damals, in den guten, alten Zeiten" war, möchte ich dir die Erlebnisse der Sippe "Bewahrer der Westens" anvertrauen. Die früheren Einträge berichten noch von den "Bewahrern der Ehre", bevor diese sich mit "In Aeternum" zusammengeschlossen haben.

Dein Takk!

 

postheadericon Januar 2012

Januar 2012 (verfasst von Carnildir)
Das Jahr ging schon gut und erfolgreich los für das Bündnis zwischen den Bewahrern der Ehre und den In Aeternums. Denn Gemeinsam starteten Dagorr, Boundil, Agathul, Nonan, Maruwyn, Carnildir, Dunwic, Sindameliel, Moruthir, Theophanus, Takk und Tikks einen Ausflug in die Nurz-Gashu-Spalte, um diese schöne und gewaltige Instanz nochmal richtig auf uns wirken zu lassen bzw. die sie noch nicht kennen, einmal zu zeigen.
Die Gegner hatten uns nicht viel entgegen zusetzten, lediglich einer der beiden Troll-Brüder und der Balrog ließen uns ein bisschen schwitzen aber letztendlich mussten sie sich unserer Waffengewalt geschlagen geben.
Ein toller Ausflug, der zwar mit 75 nicht mehr so viel an Herausforderungen zu bieten hatte, dafür aber das Bündnis doch nochmal etwas gestärkt hat und viele Diskussionen für weitere gemeinsame größere Ausflüge ausgelöst hat.
Der lang schon mal geplante Lagerfeuerabend mit Geschichten fand nun doch endlich mal statt und fanden Dagorr, Boundil, Garink, Sindameliel, Moruthir, Dunwic, Takk und Tikks sich in der Halle des Feuers in Bruchtal ein.
Aus dem Geschichtenabend wurde zwar schnell ein Diskussionsabend über das Spiel und seinen Inhalten und über die Umsetzung des Inhaltes von Tolkien, aber es hat trotzdem Spaß gemacht und war auch mal ganz schön.

Im Tal von Isengart und in Isengart selbst braut sich Übles zusammen, denn der Zauberer Saruman der Weise setzt dort seine dunklen Pläne in die Tat um. Doch dies können die Freien Völker Mittelerdes nicht zulassen. Und so machten sich sechs wackere Helden des Bündnisses auf, die Gießerei Sarumans in Isengart zu infiltrieren und die dort liegende Ringschmiede zu zerstören. Diese sechs furchtlosen Helden waren der Wächter der Menschen Moruthir, der Waffenmeister Thalanian der Elben, der Waffenmeister Thals Carnildir Raw, der Zwergenwächter Wegolf, der Hauptmann der Menschen Garink und der Menschenbarde Agathul, der uns mit seinen Liedern und Balladen steht's Hoffnung schenkte. Doch was die Gefährtengruppe noch nicht wusste ist, dass ihr Vorhaben zum Scheitern verurteilt war. Es war ein sehr langer gnadenloser Kampf bei dem Aufseher der Schmelzöfen, doch er wurde letztendlich zu Fall gebracht. Doch bei dem Kampf um die Ringschmiede merkte die Gruppe, dass es über ihre Kraft gehen würde und so schlugen die Aufseher der Ringschmiede den Aufstand der Helden nieder. Die Gefährtengruppe musste sich zurückziehen um nicht noch selbst eingeschmolzen zu werden und flohen in das nahe Lager der Ochsensippe.
Die Helden des versuchten Aufstandes in der Gießerei leckten noch ihre Wunden und sammelten Kraft um erneut die Ringschmiede zu zerstören, denn diese Niederlage wollte Niemand auf sich sitzen lassen. So wurde das Vorhaben erneut angegangen mit dem frischen Wissen um die Tücken der Gießerei. Doch die Besetzung Gefährtengruppe war leicht verändert. Moruthir, Garink und Carnildir waren noch im nahe gelegenen Ochsensippenlager. Thalanian brauchte noch Zeit der Erholung und schickte seine Tochter Sindameliel die Elbenjägerin in den Kampf, Wegolf der Zwerg hatte in Thorins Halle zutun und schickte seinen Elbenfreund Thuringur nach Isengart, auch Agathul blieb zurück und schickte als Ersatz für sich seinen Zwergenfreund Boundil, der mit seinen Hymnen und seinem sehr speziellen Kriegsoutfit unseren Mut nie sinken ließ. Gerade das getragene Outfit dürfte beim Feind die ein oder andere Verwirrung gestiftet haben. Die Gießerei wurde also erneut gestürmt und in kürzester Zeit erreichten die Helden wieder die Ringschmiede Sarumans, denn ihr Wille war ungebrochen. Diesmal wurde mit den Aufsehern kurzer Prozess gemacht, insbesondere mit dem Dunländer-Überläufer Penrith. Die Ringschmiede wurde also zerstört und somit die Pläne Sarumans fürs erste etwas aufgehalten.
Um Sarumans Vorrankommen deutlich zu verzögern wurden auch Zwischendurch immer wieder von den Bewahrern und In Aeternums Angriffe auf strategisch wichtige Punkte Sarumans ausgeführt. So wurden Lieferungen von gefährlichen übermütigen Trollen immer wieder sabotiert oder das perverse Experimenten-Lager Sarumans "Die Grube" infiltriert und gesäubert. Desweiteren wurde auch die Holzlieferung Isengarts immer wieder unterbrochen, in dem die Uruk-Holzfäller samt ihren Aufsehern am Saum des Fangornwaldes vernichtet wurden. Dabei wurde auch der ein oder andere Huorn gerettet.
Zu den Akteuren die immer in 3er-Gruppen angriffen gehörten meistens Moruthir, Sindameliel, Carnildir, Dagorr, Boundil, Garink und Agathul.

Eine unternehmungslustige Truppe aus Bewahrern und In Aeternums machte sich auf den Weg um "Draigoch dem Roten" einen Besuch abzustatten und den mächtigen Drachenschatz an sich zu reißen.
So machten sich Moruthir, Sindameliel, Nonan, Carnildir, Dagorr, Boundil, Theophanus, Mugda und Tikks auf Draigochs Höhle zu suchen, denn Lage dieser Höhle waren alles andere als bekannt. Es gab nur ganz wage hinweise darüber, dass sich die Höhle in Thrors Talenge, einem Gebiet in Enedwaith, befinden müsse. Gestützt von diesen Gerüchten aus Galtrev ritten die wackeren Gefährten in Richtung Harndirion. Auf der Reise dahin stellte sich auch ein positiver Nebeneffekt ein, denn durch die Formation der reitenden Helden wurde auf dem Weg der ein oder andere feindliche Dunländer oder Halb-Ork nieder getrampelt und verscheucht. Angekommen in Thrors Talenge suchten die Gefährten lange in der Kälte nach Draigochshöhle doch sie fanden sie nicht. Einige meinten zwar die Witterung des Drachens aufgenommen zu haben aber es war wohl doch eher der eigene Gestank der sie da leitete. Sie waren alle verzweifelt, doch sie hatten eine Idee und schauten hinauf zu Nar's Gipfel. Ja, ganz genau, sie wollten den verrückten Nar befragen. Er redet zwar nur wirres Zeug aber wie die Vergangenheit es zeigt steckt doch immer etwas Wahres hinter dem Geschwätz. Gesagt, getan und so stiegen sie zu Nar's Gipfel empor. Dieses aus der Verzweiflung geborene Handeln war sogar mit Erfolg gekrönt, denn sie erhielten die Information über das Existieren einer Karte. Doch wahrscheinlich befindet sie sich im Besitz der Dunländer, denn es wurde von Frithgeir beobachtet wie einige Dunländer im Gebirge merkwürdig hin und her liefen, als ob sie etwas suchten. Die Gefährten stiegen dem Gipfel wieder hinab und erleichterten einige Dunländer um ihr Leben und der Karte. Anhand dieser Karte wussten die Gefährten wo sie suchen mussten und es dauerte nicht lang und sie fanden den Höhleneingang zu Draigoch. Zunächst blieben sie stehen und holten noch einmal tief Luft, schauten sich Gegenseitig an und liefen dann vollen Mutes in die Höhle.

In der Höhle angekommen, blieben die Helden nicht unbemerkt. Draigoch hatte sofort gewittert das Jemand in seine Höhle gekommen sein muss und so suchte er uns sofort. Bis zur eigentlichen Höhle des Schatzes und des Drachens ging es allerdings noch ein Stück bergab. Dieser Weg, der wie ein Tunnel anmutete schlängelte sich bis zu Draigoch hinunter. Doch dieser Tunnel hatte es in sich, denn die Wände waren immer wieder mit großen Löchern unterbrochen und so konnte Draigoch nachschauen wer seine Höhle betreten hatte. Die Gefährten mussten also versuchen sich unbemerkt hinunter zu schleichen, was gar nicht so einfach war, denn hatte der rote Drache einen von uns erblickt, wurde sofort Feuer durch die Löcher gespien. Auf diese Art und Weise starb der ein oder andere einen heißen Tod. Doch irgendwann war auch der letzte erfolgreich unten angekommen. Doch der Felsvorsprung worauf die Gefährten sich versammelten hielt dem Gesamtgewicht nicht stand und sogleich brach er ab und alle fielen 2 Etagen tiefer. Doch eins war klar, jetzt befinden sich alle in der Höhle des Schatzes und des Drachens, denn der Boden war komplett mit unzähligen Goldmünzen übersät. Dieses Missgeschick blieb natürlich nicht unbemerkt und so wendete sich Draigoch der Rote vom Höhleneingang ab. Es musste schnell eine Taktik her. Moruthir unser Wächter der Menschen rief, dass wir uns schnell Verstecken sollen, denn das wichtigste im Kampf gegen einen Drachen sei der Überraschungsmoment und die Gewissheit das der Drache nicht weiß mit wem und vor allem mit wie vielen er es zu tun hat. Also erhoben sich alle Gefährten und rannten sofort hinter einer kleinen Höhlenwand in Deckung. Da endeckten sie das auch dies ein Tunnelsystem mit einigen Löchern in den Wänden ist welches sich um die Haupthöhle herum windet. Als sich die versteckenden Gefährten herum drehten um zu schauen wo der Drache bleibt, sahen sie das Moruthir stehen geblieben war und nach vorn ging um sich den Drachen entgegenzustellen. Damit war die Taktik allen klar. Moruthir zog den Blick des Drachen auf sich und lenkte ihn ab, während die anderen sich am restlichen Körper zu schaffen machten. Der Kampf begann jedoch nicht sofort, denn als Draigoch Moruthir sah, lachte er zunächst und stellte sich vor. Das muss man den alten Drachen lassen, sie sind recht höflich bevor sie einen töten wollen. Naja am Ende versprach er noch das er jetzt Moruthir und Jeden den der Wächter mitgebracht hatte töten werde. So entbrannte im wahrsten Sinne des Wortes der Kampf. Moruthir hielt mit seinem breiten Schild und Schwert den Kopf des Drachens in Schach während die Gefährten immer wieder aus der Deckung des Tunnelsystems hervorkamen und den Körper gezielt schwächten. Doch auch Moruthir musste sich ab und an vor dem Drachen in Deckung begeben, denn er wurde von Zeit zu Zeit immer wieder richtig sauer und stieg in die Luft empor und spie sein Feuer in alle Richtungen und brachte die aufgewirbelten Goldmünzen zum glühen, die daraufhin in der ganzen Höhle herum flogen. Es war ein langer, harter und sehr heißer Kampf. Doch irgendwann merkte man das Draigoch immer schwächer wurde und er sich auch von Moruthir und den Höhlenwänden fern hielt und sich nur noch in der Mitte der Höhle bewegte. Das war der Moment an dem die Gefährten einen offenen Kampf riskieren mussten. Also kamen alle Gefährten aus ihrer Deckung hervor und rannten in Richtung Draigoch um unter ihm zu kämpfen und ihm endgültig den Gar aus zumachen. Draigoch dachte, dass dieser offene Kampf sein Vorteil sein würde, doch die furchtlosen Helden setzten dem Drachen sehr schwer zu und als er merkte das er fast besiegt war, wurde Draigoch so wütend das er mit letzter Kraft wild Feuer speiend empor stieg um die Höhlendecke einzureißen und somit alle mit ins Grab zunehmen. Die Gefährten rannten aber sofort zurück in Deckung als der Drache rasend vor Wut empor stieg. So begrub sich Draigoch der Rote letzt endlich selber unter den Brocken der Höhlendecke. Der Drache war besiegt und der Schatz wechselte somit den Besitzer. Eines war nun klar, das Sippensmial im Auenland musste um einige Kammern erweitert werden um dies alles auch nur annähernd fassen zu können.

 

postheadericon Dezember 2011

Dezember 2011 (verfasst von Maruwyn)
Hinter den Bewahrern liegen anstrengende Wochen in denen ein Troll für viel Unruhe gesorgt hat. Umso größer ist die Freude, sich Anfang des Monats zu treffen um das Vergangene mit einem kühlen Bier und einer Pfeife im Sippenhaus zu verdauen. Bei dieser Gelegenheit durften wir Moruthir in unseren Reihen begrüßen. Aus den Fängen des Trolls entkommen hat sie nun bei den Bewahrer ein neues zuhause gefunden. Einige Tage später durften wir auch Sindameliel in unseren Reihen aufnehmen, was uns sehr gefreut hat. Wir heißen euch hiermit nochmals herzlich bei uns willkommen. Wir freuen uns das ihr da seid.


Die Bewahrer waren in diesem Monat sehr fleißig. Eine mutige Truppe, bestehend aus Moruthir, Sinda, Dunwic, Tikks, Carnildir und Maruwyn machte sich auf, um Barad Gularan von den Armeen des Feindes zu befreien. Die geübten Mitstreiter machten mit den Gegnern kurzen Prozess. Udunion wurde schnell besiegt - und das nicht nur einmal.


Das diesjährige Julfest fand wieder im Sippenhaus der Bewahrer statt. In diesem Jahr hatten sich die Veranstalter etwas besonders einfallen lassen. Der Garten wurde kurzerhand in eine Theaterbühne umgewandelt und die Legende des Julzwergs wurde von den Besuchern nachgestellt. Natürlich gab es, wie bei Hobbits eben üblich, viel zu essen und zu trinken. Auch wurde an eine gute Auswahl an verschiedenen Pfeifenkrautsorten gedacht somit war für jeden etwas dabei. Nauc von den Wanderern das Schattenpfades nahm auch an unserer kleinen Feier teil und erfreute uns mit einer Geschichte. Als Tikks gerade einen Kuchen holte klopfte es an der Tür und der Julzwerg besuchte uns. Er scheint immer ein Auge auf uns zu haben den er hatte für jeden Besucher einen kleinen Vers geschrieben, den Birkina (der Julzwerg hatte wohl Halsschmerzen) vorgelesen hat. Natürlich wurden auch alle reichlich beschenkt. Zum Abschluß machten wir ein Mittelerdequiz das (leider) zugunsten der großen Leute ausviel.


Gestärkt vom Essen und vom Bier zogen sechs wackere Helden aus, um dem Hexenkönig von Angmar einen Besuch abzustatten. Dies war gewiss kein Freundschaftsbesuch. Dunwic, Moruthir, Carnildir, Takk, Tikks und Maruwyn durchforsteten das Schloß nach allen Bedinsteten und erledigten sie ohne großes Aufsehen. Dann widmenten wir uns dem Schlosherren selbst und er hatte dieser schlagfertigen Gruppe nicht viel entgegenzusetzten. Auch die Außenanlagen wurden vom Feind gesäubert und so fanden Helchgam und Barashal ihr Ende. Angmar befindet sich nun in den Händen der Bewahrer.


Einige Tage später fanden Moru, Sinda, Dunwic und Maru den Weg nach Winterheim und besuchten dort das Julfest. Moru und Sinda durften sogar an einer Theateraufführung teilnehmen! Dunwic und Maru bejubelten die Glücklichen und durften meist mit Blütenblättern um sich werfen. Wir erledigten einige Botengänge in Winterheim und halfen damit nicht nur den Besuchern des Festes. Am Ende des Abends versuchten sich Sinda, Moru und Birkina an einer Schneeballschlacht... mit einigen Honigbier intus war es nicht so leicht Schneebälle zu formen geschweige dem jemanden zu treffen.
So endet dieser Monat und damit auch das Jahr. Wir sind gespannt was uns im neuem Jahr erwartet....

 

postheadericon 28.10.11: Ein neuer Besitzer

Liebes Tagebuch,

diesmal werden deine Seiten gefüllt von einer fremden Schrift, und ich will auch sogleich erzählen, wie das geschah:

Mein Name ist Eonna, Heerführerin aus dem entfernten Rohan. Schlimme Ereignisse haben sich in Rohan vor mehr als einem Jahr ereignet, und ich habe dort alles verloren, was mir lieb war . Um dem schrecklichen Elend zu entfliehen, habe ich mich viel in die Bibliotheken zurückgezogen, habe sehr viel gelesen und viel über Mittelerde, seine Länder und die verschiedenen Völker erfahren. Nun bin ich selbst aufgebrochen um diese Länder zu bereisen, gemeinsam mit meinem treuen zwergischen Begleiter und Beschützer Skaldgard.

Auf unserer Reise kamen wir nun auch ins Auenland, haben uns dort umgesehen und uns mit den Halblingen unterhalten. Die ist schon ein lustiges Volk, immer fröhlich und so sorglos... da wird man direkt neidisch...

Nunja... jedenfalls mussten wir dort ja auch irgendwo übernachten, und eines unserer Nachtquartiere war in Hobbingen. im Groß-Smials gibt es eine wunderbare Bibliothek, die ich mir natürlich angesehen habe. Zwischen den ganzen Büchern ist mir ganz hinten und etwas verstaubt ein kleines Büchlein aufgefallen. Ein Tagebuch! Der zuständige Halbling dort konnte mir leider nicht sagen, woher dieses Tagebuch kommt und wer es verloren oder vergessen hat. Aber er meinte, ich dürfte es ruhig mitnehmen. Ich war sehr gerührt und habe diesen wundervollen Schatz gerne an mich genommen.

Zum Dank überließ ich dem Verwalter für die Bibliothek ein leeres Tagebuch, das ich erst kürzlich auf dem Markt gekauft habe. Vielleicht gibt es mal wieder einen Wanderer oder einen schreiblustigen Halbling, der sich seine Erlebnisse von der Seele schreiben möchte.

Am Abend habe ich noch viel gelesen in dem Buch; die Geschichten waren so schön, so spannend und einige auch richtig schrecklich... der Schreiber war ein wahrer Meister seiner Kunst und hat viele Abenteuer erlebt. Nun habe ich beschlossen mich auf die Suche nach dem Halbling zu machen der dies alles schrieb, und hoffe ihn zu finden um mich mit ihm auszutauschen.

Zu Ehren von ihm werde ich dieses Tagebuch weiterführen mit den Abenteuern, die ich auf der Suche nach ihm erlebte...

Bis bald, Eonna

 

Das Tagebuch, geschrieben von Eonna werdet ihr in Zukunft im Forum im RP-Bereich wiederfinden, das hier ursprüngliche Sippentagebuch wird es weiterhin geben, aber es wird jemand anderes weiterführen.

 

postheadericon 18.06.11: eine kleine Feier

Vor einigen Tagen hatte Gwylonna mal wieder Lust auf eine kleine Feier mit Freunden, also machten wir uns an die Vorbereitungen: Planungen, Einladungen schreiben und Kochen nahm viel Zeit in Anspruch, aber gestern war es endlich so weit. Unsere Gäste trafen ein - und sie kamen zahlreich! Mugda, Dagorr, Dunwic, Thomwulf, Maruwyn, Melandanor, Theophanus, Sarahdoc und Carnildir folgten unseren (zugegebenermaßen sehr kurzfristigen) Einladungskarten und reisten mit uns an einige nahegelegene Orte, um Festspiele mit uns zu spielen und ziemlich viele Flaschen Bier und Wein zu konsumieren.

Zuerst statteten wir Thorins Tor einen Besuch ab und überprüften, ob die dort gefangen gehaltenen Bilwisse auch sicher hinter Schloss und Riegel waren. Danach besuchten wir den Steinbduch westlich von Frerins Platz und räumten dort ein wenig auf. Nebenbei durften unsere Freunde einige Fragen beantworten, die wir ihnen mit auf den Weg gegeben hatten.

Unser Weg führte uns danach zu einem Ort, der, wie Gwylonna ihn beschrieb, "für Hobbits der Ursprung für Fröhlichkeit und gesellige Abende" ist: Die Weinberge in der Nähe von Celondim begrüßten uns mit kühlem Schatten und kühlem Wein. Dazu passend spielten wir Flaschendrehen - und da die Weinflaschen alle noch voll waren, musste ich mich in die Mitte des Kreises stellen und mich drehen. Einige witzige Aufgaben wurden verteilt und auch alle erfüllt, sehr zum Vergnügen derjenigen, die gerade zuschauen durften.

Die Sonne begann schon wieder ihren Abstieg, als wir unsere Freunde zum Aufbruch drängten: Das nächstes Ziel auf unserem Weg war Beutelsend, wo wir mit unseren Freunden ein altes Hobbit-Würfelspiel veranstalteten. Dagorr, der sich bisher  eher im Hintergrund gehalten hatte, sahnte hier kräftig ab und ließ uns ziemlich alt aussehen. Stille Wasser sind tief, sagt man - aber dass das auch für Elben gilt, wusste ich bisher nicht.

Nachdem er uns genügend  geschröpft hatte, beschlossen wir, unseren Weg fortzusetzen und das nächste Spiel abzuhalten. Diesmal ging es um Geschicklichkeit, genauer: Um das bei uns Hobbits beliebte (und anscheinend auch jenseits der Grenzen des Auenlandes bekannte und/oder gefürchtete) Zaunlaufen. Es waren spannende Rennen, die zuweilen durch einen Baum gestört wurden, den, wie einige Teilnehmer meinten, Sauron höchstselbst gepflanzt haben müsse. Sie behaupteten, das Blattwerk würde ihnen die Sicht auf einem ziemlich heiklen Teil der Strecke nehmen.... also mich hat er nicht gestört.
Das Spiel war eigentlich nur als kleine Rast auf unserem Weg zu den nächsten Orten gedacht gewesen, allerdings sorgten Theophanus und Maruwyn dafür, dass diese Rast deutlich länger, aber auch deutlich lustiger als geplant wurde. Anscheinend hatte der böse Baum es besonderns auf die beiden abgesehen...

Aber auch das letzte Läuferpärchen erreichte irgendwann die Ziellinie, und so setzen wir unseren Weg vergnügt fort. Da wir uns den Umweg über Balgfurt sparen wollten, überquerten wir die Wässer an ihrer Mündung in den Brandywein mithilfe des dortigen Wehrs, und wieder zeichneten sich Maruwyn und Theophanus durch eine gewisse Feuchtigkeit der Kleidung aus, als wir endlich alle drüben anlangten. Mit einigen wohlgemeinten Ratschlägen, aber auch einigem gutmütigem Spott, zogen wir weiter nach Neuburg, wo wir Zeuge eines selbst für Hobbits seltsamen Ereignisses wurden: Dort waren einige Einwohner verzweifelt bemüht, eine Kuh vom Dach ihres Smials zu bekommen. Wir suchten uns einen guten Platz aus und beobachteten die ziemlich fruchtlosen Bemühungen eine Zeit lang und unterhielten uns über ein paar Tiere (hier fiele Gwylonna sofort Bauer Maggots Hunde ein). Dabei erstaunte uns Melandanor, der als Elb ja eigentlich eine Art persönliche Beziehung zu allen Lebewesen haben sollte, als er, gefragt, ob er ein Tier besonders gut kenne, mit einem einfachen, aber irgendwie aussagekräftigen "Kuh!" antwortete. Ich glaube, Dagorr sollte ihn mal beiseite nehmen und ihm beibringen, dass Tiere, zu denen man ein besonderes Verhältnis hat, meistens einen eigenen Namen erhalten - und dass dieser Name nicht unbedingt "Kuh" lautet.

Nachdem die Hobbits endlich die Kuh vom Eis... äh, vom Dach geholt hatten, setzten wir unsere Reise fort. Eigentlich wollten wir auf direktem Wege nach Bree gelangen, doch irgendwie haben wir uns dann doch wieder im Alten Wald verlaufen und gerieten zu unserem Schrecken an den Alten Weidenmann, der fast alle von uns in den Schlaf knarrte. Lediglich Theophanus konnte ihm entkommen und holte Tom Bombadil zu Hilfe, der diesen grässlichen, alten Baum besänftigte und uns alle rettete.

Danach brachte uns Tom wieder auf unseren Weg, indem er uns bis zur alten Weststraße geleitete, und verschwand singend wieder in den Schatten des unheimlichen Waldes. Kaum in Bree angekommen wurden wir Zeugen eines Wagenunfalls, als ein abgestellter Wagen anfing, einen Hügel herunterzurollen. Die gerade mit dem Beladen des Wagens beschäftigten Hobbits konnte nicht mehr abspringen, sodass zwei von ihnen herunterpurzelten, als der Wagen am Ende seiner Fahrt schließlich umkippte; der dritte jedoch wurde in hohem Bogen in die Hecke geschleudert, die Bree anstelle einer Mauer umgibt.

Wir halfen dem armen, kleinen Kerl schnell aus seiner misslichen Lage, doch war er so verdattert, dass wir uns aus Mitgefühl erboten, den Wagen wieder zu beladen. Schnell war alles eingesammelt und, ordentlich verpackt, wieder auf die Ladefläche gehoben. Ich habe das Geühl, dass einige unserer Freunde besonders eifrig beim Aufladen geholfen haben, denn am Ende lagen dort - neben dem Gemüse, das der Wagen vorher geladen hatte, eine Sammlung mekrwürdiger Dinge auf der Ladefläche: Ein Saphir der Gestirne (wie Thomwulf meinte), ein Fass Bier, mehrere Beutel Pfeifenkraut, eine Hose(!), ein Sack Kartoffeln, ein Zweihänder, ein Schild, ein Stiefel(?), ein Wagenrad (naja, man kann ja nie wissen...), ein Bogen (ich hätte schwören können, dass der Theophanus gehört hatte...), eine Spitzhacke, eine Rolle der Ermächtigung sowie ein Paar Handschuhe.

Mittlerweile ist es fast Mitternacht geworden, und so beschlossen wir, nur noch ein letztes kleines Spiel zu veranstalten: Wir zeigten unseren Freunden das Zuhause einer guten Freundin von Gwylonna, die gemeinhin nur als die Katzendame bekannt ist, und forderten sie auf, uns die genaue ANzahl der Katzen zu nennen. Unsere Freunde stürmten das Haus und kamen nach wenigen Minuten wieder heraus, doch nicht einer von ihnen hatte die Katzen richtig gezählt. Nun ja, es ist auch sehr schwer, diese ständig herumtigernden kleinen Maunzer zu zählen, da hatten auch Gwy und ich schon unsere Probleme. Jedoch bewies Thomwulf mal wieder seine phänomenale Wahrnehmung, als er uns am Ende sagte, dass drei der Katzen an einem dünnen Lederhalsband eine kleine Marke trugen, auf die anscheinend der Name der Katzen eingraviert war.

Tja, und so endete dieser lange, aber sehr lustige Abend. Sarahdoc und Dagorr wurden als Gewinner des Tages gefeiert, denn die beiden hatten die meisten Spiele gewonnen, aber auch die anderen gingen nicht leer aus. Nach einigen herzlichen Abschiedsworten schlurften Gwylonna und ich müde zum Tänzelnden Pony, um dort sofort ins Bett zu fallen, während die anderen noch ein wenig um die Häuser zogen.

Wir müssen unbedingt demnächst mal wieder so eine Feier machen, ich hb da schon ein paar Ideen.......