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Liebes Tagebuch,

um später, an kalten Winterabenden, hoffentlich vor einem knisternden Kamin und mit einer netten Pfeife in der Hand, meinen Enkeln erzählen zu können, wie das "damals, in den guten, alten Zeiten" war, möchte ich dir die Erlebnisse der Sippe "Bewahrer der Westens" anvertrauen. Die früheren Einträge berichten noch von den "Bewahrern der Ehre", bevor diese sich mit "In Aeternum" zusammengeschlossen haben.

Dein Takk!

 

postheadericon 5.1.11: Hilfe für Schragen

Einem Hilferuf der Einwohner des verwüsteten Schragens folgend nahmen wir uns einiger Niederträchtigkeiten an, die im Nan Wathren-Tal von Feindeshand vorbereitet wurden: So führten Nonan, Tikks, Godwulf, Paldur und ich einem Giftmischer seiner gerechten Strafe zu, und auch die Vorräte des Feindes an diesem komischen, schwarzen Knallpulver wurden von uns gründlich vernichtet.
Als uns der Anführer der Orks von Nan Wathren, ein schrecklicher Kerl namens Lugbas, in die Quere kommen wollte, haben wir ihn kuzerhand einen Kopf kürzer gemacht. So hatte die geschundenen  Bevölkerung von Schragen endlich einmal wieder Grund zur Freude.

 

postheadericon 29.12.10: Fornost

Paldur hatte uns heute eingeladen, mit ihm die Ruinen der ehemaligen Königsstadt Fornost zu besichtigen - aber anscheinend hatte er sich nicht richtig erkundigt, denn unser geplanter Stadtrundgang mit Picknick geriet zu einer wilden Flucht durch die Ruinen, verfolgt von Geistern und anderen Untoten (mal wieder), Orks, Barghests und sogar Trollen - ich kann sie einfach nicht ausstehen!
Nach einer mehrstündigen Schlacht, bei der wir zu meinem Entsetzen auf sehr viele Hobbit-Skelette stießen, wurden wir in den Bergfried der einst stolzen Festung gedrängt, wo uns der General des bösen Heeres von Fornost erwartete. Allerdings hatte Remmenaeg nicht mit Tikks gerechnet, die (einer Vorahnung folgend) ein paar Edelharn-Talismane eingesteckt hatte. So konnte er von Nonan, Rhallan und Voivuin in Schach gehalten werden, während ich die Feuer entzündete, die seine Macht brachen.
Der Feind wird eine Weile brauchen, um sich von diesem Verlust zu erholen!

 

postheadericon 20.12.10: Othrongroth

Anscheinend sind die Untoten sehr nachtragend: Als wir heute für einen Gelehrten aus Bree die Hügelgräberhöhen erkundeten, tauchte ein Haufen Unholde auf und drängte uns in das größte Hügelgrab dort, Othrongroth. Anscheinend wollten sie uns ihrem Meister Sambrog als Opfer darbringen, aber da hatten sie sich eindeutig verrechnet: Godwolf,  Tikks, Paldur, Nonan, Voivuin und ich kämpften wie die Löwen und drehten den Spieß um, sodass bald sogar einzelne Arme dieser Geschöpfe die Flucht ergriffen. Um ihm für seine Gastfreundschaft zu "danken", besuchten wir am Ende noch Sambrog, und so hatten wir am Ende des Tages nicht nur detaillierte Karten der Hügelgräberhöhen und des Großen Hügelgrabs: Ein besonderes Mitbringsel in Form von Smabrogs Helm ziert nun Paldurs Kamin...

 

 

postheadericon 19.12.10: Mittwinterfest

Wieder stand ein Fest an, und der Tradition entsprechend luden Tikks und ich unsere Freunde ein, es mit uns zu feiern. Ich weiss ja nicht, wie Elben, Zwerge und Menschen sonst immer ihre Feste feiern, aber offensichtlich fanden alle Anwesenden (Theophanus, Paldur, Esgalcair, Rhallan, Godwulf, Wilhaet, Mugda und Eronham, sowie Bamgler, Voivuin und Dorywen von In Aeternum) die Feier sehr gelungen und lobten uns für unsere Bemühungen - als ob Hobbit-Feste jemals irgendwelche Wünsche offen ließen!

Nach einer herzlichen Begrüßung mit Früchtebrot und rotem Tee in einem sehr julfestlich geschmückten Sippenhaus erzählte ich ihnen die Geschichte von Nickel-aus-Othrikar. Ich kann mich noch erinnern, wie ich als kleiner Hobbit diese Geschichte immer erzählt bekam - und wie ich mich mit dem armen Halbfast freute, als er in Zeiten höchster Not seine Vorratskammer prall gefüllt fand (welchem Hobbit würde das nicht die Tränen in die Augen treiben?).
Aber dann passierte etwas, mit dem niemand, nicht einmal Tikks und ich, gerechnet hatte: Der Julzwerg (höchstpersönlich und leibhaftig) erschien und beschenkte unsere Freunde reichlich! Ja, ich gebe zu, ich schreibe immer noch Wunschzettel an den Julzwerg, ein etwas sentimentales "Hobby", aber ich hatte eigentlich nie ernsthaft erwartet, dass meine Wünsche erfüllt werden.
Jedenfalls war die Freude groß, und ich kann nun stolz von mir behaupten, den Julzwerg kennengelernt zu haben!